
In der Provinz Brindisi liegt auf einer Anhöhe das Städtchen Cisternino - flankiert wird es auf der einen Seite vom Meer, auf der anderen Seite vom märchenhaften, verwunschenen Trulli-Tal.
Zurecht wird das kleine Städtchen als "uno dei borghi più belli d'Italia" bezeichnet. Das Stadttor aus der Zeit der Normannenherrschaft bildet den Eingang zum historischen Ortskern, der vornehmlich aus im orientalischen Stil erbauten Häusern besteht, mit malerisch verwinkelten Innenhöfen und Außentreppen, welche die verschiedenen Stockwerke miteinander verbinden.
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| Typisch für Cisternino sind seine verwinkelten Gässchen und Innenhöfe... | ... und die weiß getünchten Fassaden. |
Cisternino wurde von den Messapiern, den ursprünglichen Einwohnern Apuliens, gegründet. Im Mittelalter fanden hier zahlreiche Mönche aus dem orientalischen Basilianerorden Zuflucht vor der Verfolgung, der sie im byzantinischen Reich ausgesetzt waren. Sie prägten in der Folgezeit das Ortsbild entscheidend. Auf den Überresten einer basilianischen Krypta wurde die romanische Kirche San Nicola di Patara errichtet.
Cisternino gilt heute über seine Grenzen hinaus als "Feinschmecker-Mekka".
Nächster Bahnhof: Ostuni.