

Ostuni ist weltweit als „weiße Stadt“ bekannt. Woher dieser Name rührt, wird dem Besucher bereits bei seiner Anreise klar. Schon von fern sieht man die mit Kalk getünchten Häuser, die sich perfekt in die sanfte und farbenprächtige Hügellandschaft einfügen und Ostuni seinen ganz besonderen Charme verleihen.
Aus dem Schneeweiß der Altstadt, diesem Labyrinth aus Gässchen und Stufen, ragt die Kathedrale Santa Maria Assunta mit ihrer spätgotischen Fassade.

Interessante Einblicke in das Leben unserer Vorfahren bekommt man in der Chiesa delle Monacelle, die aufschlussreiche Funde aus der Steinzeit beherbergt.
Circa zwei Kilometer östlich von Ostuni liegt eine mehr als 25.000 Jahre alte Kultstätte. Hier verehrten Steinzeitmenschen die große Erdmutter.
Die Strände vor der weißen Stadt zählen zu den saubersten in ganz Italien und werden deshalb seit Jahren mit der „bandiera blu“, der blauen Flagge, ausgezeichnet.

Südlich von Ostuni, bei Torre Guaceto stehen über 1.000 Hektar Meeres- und Küstenlandschaft unter Naturschutz – hier kann sich die Natur in ihrer ganzen Schönheit frei entfalten. Die Unterwasserwelt fasziniert Schnorchler, Meeresschildkröten brüten am Strand und die Küstenseen bieten Zugvögeln Rastplatz. Der WWF bietet Exkursionen über und unter Wasser an - ein Naturerlebnis der besonderen Art!

Jährlich wird in Italien der „Guida Blu“ herausgegeben. Einen Eintrag in diesen Reiseführer umweltorientierter Tourismusorte erhalten jene Orte, die hervorragenden Service am Gast mit Respekt für die Umwelt aktiv verbinden. Voraussetzung für einen Eintrag sind nicht nur saubere Strände und Wasserqualität, sondern darüber hinaus auch Müllentsorgung, Luftqualität, Wertschätzung historischer Ortskerne, Förderung regionaler Produkte sowie lokaler Gastronomie und schließlich verantwortliche Flächenplanung. Träger und Herausgeber ist die italienische Umweltorganisation Legambiente und der Touring Club Italiano. In Apulien konnte 2011 u.a. Ostuni mit herausragenden Leistungen glänzen. Eine Auflistung aller ausgezeichneter Orte findet sich auf der Internetseite der Legambiente, dort kann der „Guida Blu“ auch online bestellt werden.