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Ugento: Herrschaftsgebiet der Masserien

Zwischen dem schillernden Gallipoli und Santa Maria di Leuca an der Südspitze Apuliens liegt Ugento ca. 6 km vom Ionischen Meer entfernt. Einst von den Messapiern, den antiken Bewohnern des Salento, als Festungsstadt errichtet, ist Ugento heute eine charmante salentinische Kleinstadt, die vor allem am Abend ihren Zauber entfaltet.

 

Ugento: Herrschaftsgebiet der Masserien

Zwischen dem schillernden Gallipoli und Santa Maria di Leuca an der Südspitze Apuliens liegt Ugento ca. 6 km vom Ionischen Meer entfernt. Einst von den Messapiern, den antiken Bewohnern des Salento, als Festungsstadt errichtet, ist Ugento heute eine charmante salentinische Kleinstadt, die vor allem am Abend ihren Zauber entfaltet.

Rund um das 1000-jährige Kastell

Als Bollwerk und Schutz vor den gefürchteten Angriffen durch Türken und Sarazenen wurde das Castello di Ugento auf einer strategischen Anhöhe einst erbaut. Mehr als 1000 Jahre liegt dies nun zurück.

Sein heute unverkennbarer, markanter Turm wurde von den Normannen errichtet, die ab dem 11. Jh. über diesen Landstrich herrschten. Etwa 900 Jahre war dieser Turm jedoch versteckt, denn mehrfach wurde die Anlage zerstört und neu aufgebaut. Erst mit den Renovierungsarbeiten, die 2013 begonnen wurden, konnten der Turm sowie weitere Relikte der wechselhaften Geschichte des Kastells entdeckt und freigelegt werden.

Inzwischen ist die aufwendige Sanierung abgeschlossen und lässt die alten Mauern in neuem Glanz erstrahlen. Zugleich hat sie dieses Wahrzeichen der Stadt, das sich seit 1643 im Besitz der Adelsfamilie mit dem schönen Namen d’Amore befindet, ins neue Jahrtausend katapultiert. Heute beherbergen die Räumlichkeiten u.a. ein Museum für zeitgenössische Kunst, ein Restaurant (apulische Küche!) und eine Cantina, in der regelmäßig Weinverkostungen (nur lokale Weine!) stattfinden. 

Ein Bummel durch die typischen, kleinen Gassen der Altstadt führt schließlich zur sehenswerten Kathedrale Santa Maria Assunta, zum Uhrenturm auf der Piazza San Vincenzo und dem Bischofspalast. 

Der Duft von grünen Oliven

Rund um das kleine Städtchen erstrecken sich kilometerweit Olivenhaine. Diese sind zum Teil 100 und mehr Jahre alt und formen mit ihren knorrigen Stämmen und Ästen ein einzigartiges Landschaftsbild. Neben dem Tourismus ist der Olivenanbau der wichtigste Wirtschaftszweig im Salento. 

Die schönsten Strände Apuliens

Weiße, lange Sandstrände erstrecken sich auf der Ionischen Seite zwischen Santa Maria di Leuca und Gallipoli. Oft werden sie als „Maledive del Salento“ – die Malediven des Salento – bezeichnet.

Die Marina von Ugento, Torre San Giovanni, diente Ugento in der Römerzeit als Hafen. Heute finden Sie hier ein einzigartiges Badeparadies, das bis nach Pescoluse reicht. Für viele Gäste und Einheimische gelten diese karibischen Küstenkilometer als die schönsten in ganz Apulien.

Und wieder ist es ein Turm, um den sich in Ugentos Marina alles dreht. Der um 500 v. Chr. errichtete Torre gibt dem Fischerort seinen Namen. Wer Torre San Giovanni heute besucht, wird sich über seine moderne Erscheinung jedoch wundern. Aus dem antiken Sarazenenturm ist mittlerweile ein Leuchtturm geworden, der, sehr zur Freude der Seefahrer, vor der flachen, felsigen Küste direkt zu Füßen des Turms warnt. 

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